Neu-Anspacher Skatclub 78

Eingetragen im Deutschen Skatverband e.V.

 

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 Historie

 Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelten sich auch in Neu-Anspach die ersten
 Wurzeln des Deutschen Skat. Dieses traditionsreiche 
Kartenspiel, wurde in 
 unserem Ort, schon immer groß geschrieben. Es gab zu dieser Zeit kein Gasthaus
 im Ort, in dem nicht mindestens Sonntagmorgens ein zünftiger Skat gespielt
 wurde. Die Wirtsleute händigten den Spielern jeweils kleine schwarze
 Blechtellerchen aus, die zur Aufnahme des Spielgeldes dienten. Nur selten sah
 man in diesen  Gefäßen etwas anderes als kupferne Münzen. Die
 damaligen Zockerstuben waren die Bahnhofswirtschaft, das Blaue Haus, der
 Saalbau Ernst - also Bäcker Heinrichs - und beim Röhrich Seppel. In jedem dieser
 Gasthäuser wurde hauptsächlich Sonntags morgens gespielt. Nicht selten kam es
 vor, das ein Spieler wegen zu gutem Lauf der Karten ganz vergaß, wann das
 Mittagessen auf dem Tisch stand. Die Freude der Ehefrauen kann man sich gut
 vorstellen.

 Im Jahre 1978 beschlossen die Skatbrüder Werner Fend, Ewald Veith,
 Karl-Heinz Bickel und Manfred Kutt einen Skatclub zu gründen, um sich
 auch mal mit anderen Spielern messen zu können. Daraufhin kratzte jeder
 der Pioniere 100 DM zusammen und schon waren die Kosten für der
 Vereinsgründung und den Beitritt zum Deutschen Skatverband gedeckt.
 Das Spiellokal war durch die Mitgliedschaft von Werner Fend
 natürlich vorgegeben. Was nun gebraucht wurde war ein erster Vorsitzender
 für den Verein. Dieser wurde in Kurt Leitert gefunden. Als eines der ersten
 größeren Aktionen richteten die vier Gründer mit viel Engagement einen
 Preisskat aus. Dieser wurde im damaligen Saal bei Bäcker Heinrichs
 ausgetragen. Immerhin waren damals 300-350 Teilnehmer an dem Hauptpreis,
 einer Sau interessiert.

 Erst im Jahre 1980 wurde vom Deutschen Skatverband der eigentliche
 Spielbetrieb aufgenommen. Damit war das eigentliche Vorhaben für unsere
 Brüder endlich erreicht. Schon im ersten Jahr der Teilnahme am
 Ligaspielbetrieb, konnten unserer Skatbrüder innerhalb der Staffel 6 den
 Aufstieg in die nächst höhere Liga erreichen und wurden fortan im  Kreis als
 Gegner gefürchtet. Im gleichen Jahr verzog der damalige Vorsitzende und 
 damit waren die vier erneut auf der Suche nach einem geeigneten Präsidenten.
 Da Gott sei Dank Skatspieler bekanntlich viel von logischem Denken verstehen,
 hatten Sie auch gleich einen geeigneten Kandidaten ausgespäht. Es sollte
 Reinhold Schöffner, der zum damaligen Zeitpunkt Vorsitzender der Fussball-
 Abteilung war, sein. Der Grund war nahe liegend. Wenn Reinhold sowieso
 schon das Amt des Vorsitzenden eines Vereines führte, konnte er ja das 
 bisschen Vereinsarbeit für den Skatverein eben mitmachen. Reinhold Schöffner,
 der ebenfalls ein begeisterter Skatspieler ist hatte Einsicht und übernahm das
 Amt. Eine seiner Errungenschaften war die Rekrutierung von neuen Mitgliedern.
 Dabei schreckte er auch nicht zurück diese überregional abzuwerben. Die
 Erfolge einer solchen Maßnahme ließen nicht lange auf sich warten. Im Jahre
 1993 schaffte die Mannschaft MuKuLuDu - steht für Arno Münker, Manfred Kutt,
 Andreas Lutz und Detlef Duda - den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Schon
 ein Jahr später gelang dann den vieren sogar der Aufstieg in die erste
 Bundesliga und damit in die höchste Klasse des Deutschen Skatverbandes.

 Inzwischen hat der Verein über 40 aktive Mitglieder und stellt damit einen der
 größten aber auch erfolgreichsten Skatvereine in Hessen dar. Wir nehmen
 weiterhin an dem Ligaspielbetrieb des Deutschen Skatverbandes mit
 5-6 Mannschaften zu je 4 Spielern teil. Auch tragen wir Turniere mit reger
 Beteiligung und unter starkem Engagement der Mitglieder und deren
 Lebenspartnern, regelmäßig aus. Unser größtes bemühen ist es heute, den
 Skatsport auf hohem Niveau zu spielen und an interessierte Spieler weiter
 zu geben.   

 An dieser Stelle möchten wir einen Dank an unsere Förderer richten. Unseren
 Spielbetrieb könnten wir in bisherigen Umfang aufgrund der hohen Kosten ohne
 ihre Hilfe nicht aufrecht erhalten. Insbesondere gilt unser Dank dem Autohaus
 Jäger, die uns seit über 10 Jahren tatkräftig unterstützen.
 

     

Die Siegerehrung nach einem Preisskat in der Gasstätte Fend
im Jahre 1980

Schriftführer Michael Spalt,
Vorsitzender Reinhold Schöffner,
Damensiegerin Erika Strasser,
Achtplazierter Andreas Lutz
(von links nach rechts)

 

 

 

 

Preisskat 1981
in der Gaststätte Fend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sonntagmorgen Runde mit:
Eugen Ernst,
Reinhold Schöffner,
Emil Schindler und
Dieter Flinsch.

 

 

 

 

 

 

Reinhold Schöffner